#1

RE: 10 Tage AIDA Kreuzfahrt

in Tripreports 19.11.2011 01:17
von daschaos | 140 Beiträge | 140 Punkte

So, hier ein kleiner Bericht über unseren Trip mit der AIDAbella vom 07.11. - 17.11.

Los ging es bereits am Sonntag Abend um 23:31 Uhr. Mit dem Nachtzug fuhren wir nach Frankfurt. Ich habe mich erst gewundert warum die Fahrt 4 Stunden dauern soll, aber in Mannheim wurde der Zug in mehrere Teil gesplittet, was 1,5h in Anspruch nahm. Mit einer ordentlichen Portion Müdigkeit erreichten wir FRA und sind gleich mal zum Check-In, um das lästige Gepäck los zu werden. Anschließend stärkten wir uns im Restaurant zum goldenen M für den Trip nach LPA bevor wir uns auf den langen Weg zu Gate D23 machten. Dort angekommen erfuhren wir, dass wir nun zu Gate D25 müssen, da der Plan umgeschmissen wurde.

Hinflug:
07.11.2011
FRA-LPA X3 2310
Boeing 737-800
D-AHFT
Start geplant: 06:30 Uhr
Start tatsächlich: 06:46 Uhr
RWY 18
Landung geplant: 10:15 Uhr
Landung tatsächlich: 09:51 Uhr
RWY 03L
Auslastung 189/189
Platz 26F

Ich hatte vor der Reise eigentlich gehofft, dass wir mit einer der Sonderlackierungen fliegen dürfen, aber diese wurde leider nach FUE geschickt. Wir hatten auf dem Hinflug die D-AHFT


D-AHFH (ging glaube ich nach TFS)


Nach der durchgemachten Nacht hatte ich einiges nachzuholen. Ich habe noch registriert, dass wir über Karlsruhe und den Schwarzwald hinweg in Richtugn Süden unterwegs sind, dann habe ich mich für einige Zeit schlafen gelegt. Als ich wieder aufgewacht bin hatten wir bereits Teneriffa und den Pico del Teide im Blick.


Vorbei an Las Palmas konnten wir schon mal von oben einen Blick auf die AIDAbella werfen (das Schiff rechts im Hafen).


Weiter ging es an der Küste vorbei am Flughafen und nach einer 180°-Kehre im Anflug auf die 03L.


Auf dem Vorfeld dann die üblichen Verdächtigen. Zum einen die Binter Canarias und einige Touri-Bomber. An diesem Tag kamen allein gut 2000 Pax für die AIDA.



Nach einer kurzen Busfahrt zum Hafen ging es zum Check-In. Genial bei AIDA ist, dass man den Koffer am Flughafen zum Bus bringt und man sich danach um nichts mehr kümmern muss. Später steht er dann in der Kabine.


Das Schiff trägt den Namen "BELLA" zu Recht.


Unsere Route führte uns 2059 Seemeilen (3813km) durch den Atlantik und das Mittelmeer.



An Bord angekommen habe ich dann mal einen Rundgang gestartet und das Schiff ein wenig erkundet:

Volleyball-/Basketballfeld:


kleines Fußballfeld:


Sonnendeck:


Zugang zur Anytime-Bar (hat etwas von der Euro-Mir ):


das Markt-Restaurant:


Insgesamt gibt es an Bord 7 Restaurants mit fantastischem Essen, wie man es in keinem Hotel bekommt:




Pool-/Sonnendeck:


und nochmal die Pools bei Nacht:


Am ersten Tag machten wir in Santa Cruz de Tenerife fest. Nach einem herrlichen Sonnenaufgang haben wir uns einen Mietwagen genommen und sind zum wandern in den Nationalpark gefahren:



Blick auf die Nachbarinsel La Palma:





Das einzig schlimme an einer Kreuzfahrt ist, dass man bald wieder Adios sagen muss. Bereits um 16 Uhr hieß es wieder leinen los und auf nach Madeira.



Auf dem Weg von Teneriffa nach Madeira fand dann noch die übliche Seenotrettungsübung statt. Dabei muss sich jeder Passagier mit Rettungsweste bei seinem betreffenden Sammelpunkt einfinden.


Auf Madeira haben wir einen Rundgang durch Funchal gemacht:



Spezialität auf Madeira - Ananasbananen:






Von Madeira ging es weiter nach Lissabon. Da die Strecke doch etwas weiter ist, hatten wir einen Tag auf See. Wir haben das genutzt, um den Wellness-Bereich zu testen:


In Lissabon haben wir auch wieder einen Stadtrundgang gemacht:

Brücke des 25. April:


Torre de Belem:




Ein Denkmal das fasziniert. Mit diesem Vogel wurde der Atlantik von Lissabon nach Rio de Janeiro überquert. Geht heute zum Glück etwas gemütlicher.


Ein Hauch San Francisco mit den urigen Cable Cars:


Die Hafenausfahrt von Lissabon war die schönste auf der ganzen Tour, da man erstmal eine Stunde lang den Rio Tejo runter fahren und unter der Brücke des 25. April durch muss. Entsprechend viel war auf den obersten Decks los.



Auf dem Zimmer kann man im iTV auch immer schön verfolgen wo es gerade lang geht:


Unsere nächste Station war Cadiz. Hier haben wir einen Ausflug nach Gibraltar über AIDA gebucht. Mit dem Bus ging es rund 2h lang durch Andalusien nach Gibraltar. Die einige Straße nach Gibraltar führt über die Startbahn des Flughafens. Wir hatten Glück und direkt vor uns gingen die Schranken nach unten, weil eine BA nach Lonson wollte.

Tower:


Hier ist der "Übeltäter":


und auf gehts:


Blick vom Affenfelsen auf Gibraltar:


Dann hieß es erstmal mit den süssen Äffchen spielen:





Gibraltar ist echt einen Ausflug wert. Alles ist wie in England, nur das Wetter ist besser und die Autos fahren rechts.


Von Cadiz ging es nach Malaga. Auch hier gingen wir uns auf eigene Faust los und machten einen Stadtrundgang.

Das Geburtsthaus von Pablo Picasso:


Die ehemalige Festung mit römischem Theater:


Die Stierkampfarena:


Im Hafen trafen wir dann noch auf die Queen Elizabeth. Insgesamt waren an diesem Tag mit AIDAbella, Queen Elizabeth, Mein Schiff 1 und MSC Fantasia rund 10.000 Passagiere in Malaga.


Von Malaga ging es wieder durch die Straße von Gibraltar zurück in den Atlantik nach Tanger in Marokko. Für alle die irgendwann einmal mit einem Kreuzfahrtschiff hier hin kommen soll gesagt sein, dass man hier einen Ausflug ins Hinterland buchen sollte, die Stadtist definitiv nicht sehenswert.

kleiner Markt direkt im Hafen:


eine Taxifahrt ist definitiv etwas für Oldtimer-Freaks:


Ein tolles Visum haben wir bekommen:


Grenzkontrolle, da der Hafen ja noch zollfreies Gebiet ist:


Von Tanger gings es weiter nach Lanzarote, unserem letzten Stop. Zuvor hatten wir aber noch einmal einen Seetag, den wir ausgiebig am Pool verbrachten.
Bei der Ankunft in Lanzarote hatten wir einen wunderschönen Sonnenaufgang:


Wie schon auf Teneriffa haben wir hier auch einen Mietwagen genommen und die Insel erkundet.

El Golfo:


Deshalb liebe ich die Kanaren, die durch Lava gebildeten Felsformationen in den unterschiedlichen Farben:


Den letzten Tag haben wir dann noch an der Playa Papagayo ausklingen lassen:


Zurück auf dem Schiff gab es Cocktails beim "Offiziers-Mixen". Die Offiziere haben Cocktails zum Sonderpreis gemixt.


Dann hies es auch zum letzten Mal "Sail away", aber zum Abschluss gab es nochmal einen super Sonnenuntergang:




Mit einem Glas Sekt verabschiedete sich die gesamte Crew:



Dann hieß es leider auch schon Bye Bye AIDA.

In LPA standen wieder einige Sonderlackierungen von X3 rum, aber auch dieses Mal wurde es wieder nix. Den GoldbAir habe ich nicht vor die Linse bekommen, aber kurz vor unserem Boarding verabschiedete sich die DB Regio (D-ATUC)


Für uns stand die D-ATUL bereit:


Auf dem Vorfeld tummelten sich noch Ryanair und LAN:



Die Maschine war wie schon beim Hinflug ausgebucht:


Bye Bye LPA:


Nachdem wir den ganzen Flug über gutes Wetter hatten, war über Deutschland alles dicht:




Rückflug:
17.11.2011
LPA-FRA X3 2311
Boeing 737-800
D-ATUL
Start geplant: 11:15 Uhr
Start tatsächlich: 11:35 Uhr
RWY 03R
Landung geplant: 17:00 Uhr
Landung tatsächlich: 16:41 Uhr
RWY 025L
Auslastung 189/189
Platz 28F


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#2

RE: 10 Tage AIDA Kreuzfahrt

in Tripreports 19.11.2011 08:42
von Scheffi | 80 Beiträge | 80 Punkte

Hallo,
sehr schöner Bericht mit sehr schönen Bilder, macht Lust auch mal ne Kreuzfahrt zu machen

Viele Grüße


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#3

RE: 10 Tage AIDA Kreuzfahrt

in Tripreports 19.11.2011 09:56
von A380Evo | 333 Beiträge | 333 Punkte

Hi, wirklich toll, in der Mitte deines Reports dachte ich für wenige Sekunden, ich war mit an Bord und bei den Ausflügen.
Sehr schön gemacht.

Gruß A380Evo


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#4

RE: 10 Tage AIDA Kreuzfahrt

in Tripreports 19.11.2011 12:29
von daschaos | 140 Beiträge | 140 Punkte

Vor drei Wochen konnte ich mir noch nicht vorstellen irgendwann mal eine Kreuzfahrt zu machen. Dann konnten wir uns nicht einigen wo es hingehen soll und dann hab ich spontan bei AIDA gebucht. Ich kann es jedem nur mal empfehlen. Die Landausflüge sind zwar kurz und man kann nicht allzuviel sehen, aber man bekommt viele Eindrücke von verschiedenen Orten. Und wer sich für Technik interessiert ist an Bord eines Schiffes genau richtig, ich fand es einfach faszinierend.


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